Liebe Besucherin, lieber Besucher,
Sie erhalten einen kleinen Einblick in das Thema "Burnout":
Burnout = wenn nichts mehr geht, die Flamme nicht mehr brennt.
Die gegenwärtige Zeit ist geprägt von raschem Wandel, Druck und Instabilität, ohne notwendigen Halt oder Erdung. Der Mensch ist ständig unter Stress, zwanghaft gefangen in seinen Gedanken.
Die geistige Überlastung schlägt mit der Zeit auf den Körper. Die Symptome bei Burnout werden lauter und bedrohlich:
- Migräne
- Erschöpfung
- Lebensmittelallergie
- Depression
- De-Realisation
- Tinnitus, Hörsturz
- Herz-Kreislauf-Schwäche gehören zu den typischen Folgen
- Im Extremfall entsteht ein Gefühl der Leere, das oft von der Lebenssinnfrage beherrscht wird
- usw.
Die
häufigsten Ursachen, wie sie beim Burnout immer wieder
genannt werden [wobei dauernd neue Belastungsformen hinzukommen]:
- Harte wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Preiskampf, Liquiditätsprobleme
- Hohe Arbeitsbelastung, schlechte Arbeitsbedingungen
- Schlechtes Betriebsklima, wenig tragfähige Beziehungen zu den Mitarbeitern, wachsende Verantwortung
- Schlechte Kommunikation unter allen Beteiligten - Arbeitgeber, aber auch Mitarbeiter untereinander
- Hierarchieprobleme
- Termin- und Zeitnot
- Unpersönliches, bedrückendes und/oder intrigenbelastetes Arbeitsklima, vom Mobbing ganz zu schweigen
- Die wachsende Angst vor Arbeitsplatzverlust, Imageverlust, Insolvenz, sozialem Absturz
- usw.
In 80% der Burnout Fälle sind es Menschen mit Leistungswillen und Idealismus, die ihren beruflichen Aufgaben gerecht werden, dann aber bitter feststellen, dass die erwarteten Erfolge und Anerkennungen ausblieben. So werden Misserfolge im Arbeitsfeld nicht nur als Kränkungen, sondern sogar als persönliche Niederlagen erlebt. Es folgt im Laufe der Zeit eine Beeinträchtigungen des Selbstwertgefühls, Kommunikationsstörungen, Leistungseinbruch, depressive und ängstliche Erschöpfungszustände und zuletzt vegetativen Funktionsstörungen [Herz-Kreislauf, Magen-Darm, Wirbelsäulenbeschwerden usw.].
Warn- und Alarmsignale
Viele Burnout-Betroffene sind aktiv, dynamisch, zupackend, ideenreich, engagiert bzw. überengagiert: vermehrter Einsatz, freiwillige Mehrarbeit, [subjektiver] Eindruck der eigenen Unentbehrlichkeit, das Gefühl, eigentlich nie mehr richtig Zeit zu haben, wachsende Verleugnung eigener Bedürfnisse, Arbeitszeiten von bis zu 20 Stunden am Tag und das auch am Wochenende. Daraus entsteht eine heimlich zunehmende Beschränkung zwischenmenschlicher Kontakte. Oft werden Misserfolge und Enttäuschungen einfach nicht wahrgenommen und daraus keine Konsequenzen gezogen.
Nach und nach folgt eine sich langsam, aber unerbittlich ausbreitende Erschöpfungsphase: Jetzt drohen verminderte Belastbarkeit, wachsende Stimmungslabilität und vor allem eine bisher nicht gekannte Erholungsunfähigkeit ["kann mich in Urlaub nicht mehr erholen"]. Eine zunehmende Infektanfälligkeit beginnt mit ständigen banalen Erkältungen und Grippeinfekten. Die Betroffenen werden müde, in einer eigenartigen, alles durchdringenden Mattigkeit [wie sie im höheren Lebensalter üblich ist], sie wird auch als Tagesmüdigkeit oder chronische Müdigkeit bezeichnet. Am Ende folgt eine rasche Erschöpfung und schließlich regelrechte Kraftlosigkeit ohne Aussicht auf Erholung. Dazu kommt ein sonderbares Phänomen, nämlich "müde, matt und abgeschlagen" nach außen, innerlich aber unruhig, nervös und gespannt, mitunter sogar reizbar und gelegentlich aggressiv. Wird auch als "reizbare Schwäche" bezeichnet.
Psychosoziale Konsequenzen
Die Folgen: langsam, aber stetig wird das gesamte Leistungsvermögen abgebaut, die Motivation, die Kreativität, die Gedächtnisleistung, d. h. es kommt vermehrt zu Merk- und Konzentrationsstörungen, regelrechte Vergesslichkeit. Jetzt können sich noch Partner- oder Eheprobleme und allgemeine familiäre Schwierigkeiten dazu gesellen. Zu Hause gibt es ab diesem Zeitpunkt auch keine Rückzugs- und Erholungsmöglichkeiten mehr. In diese Zeit fallen nicht selten ein wachsender Alkohol-, Nikotin- und Kaffee-Konsum, möglicherweise sogar ungesteuerte, verzweifelte Selbstbehandlungsversuche mit Beruhigungs-, Schmerz- und Schlafmitteln aus fremden und früheren Beständen.
Dies betrifft nicht zuletzt "starke Persönlichkeiten", die es als Schwäche empfinden, letztlich "ohne Grund" um Hilfe nachzusuchen bzw. die die möglichen, nur dunkel erahnten Hintergründe von vornherein ablehnen ["Burnout oder ähnliches haben nur Schwächlinge oder Erfolglose ...."].
Einige der schwerwiegendsten Konsequenzen für den Arbeitsplatz:
- Desillusionierung
- Gefühl von Widerwillen
- Ärger, Versagen, Entmutigung
- Gleichgültigkeit
- Schuldgefühle
- Negative Einstellung mit wachsendem Widerstand täglich zur Arbeit zu gehen
- Ständiges „Auf-die-Uhr-Sehen“ im Dienst
- Fluchtphantasien und Tagträume
- Überziehen von Arbeitspausen
- Verspäteter Arbeitsbeginn
- Vorverlegter Arbeitsschluss und wachsende Fehl- und Krankzeiten
- „Dienst nach Vorschrift“
- Vermehrt tadelnde, negative, reizbare oder gar aggressive Einstellung den anderen gegenüber
- Vermeidung von Diskussionen mit Mitarbeitern und Vorgesetzten
- Immer öfter mit sich selber beschäftigt
- Zunehmend unbewegliche, ja starre Denkkategorien
- Misstrauischer Widerstand gegen jegliche Veränderungen im Betrieb
- usw.
Und schließlich der für jeden erkennbare Endzustand: Ironie, Sarkasmus und Zynismus.
Der Endzustand:
- Resignation
- Entmutigung
- verringerte Frustrationstoleran
- leichte Kränkbarkeit
- Niedergeschlagenheit
- Minderwertigkeits- und Versagensgefühle
- Betroffene sind schwer nehmend, pessimistisch, von Negativismus oder Fatalismus geprägt
- Betroffene sind angesichts ihres früheren Auftretens kaum wieder zu erkennen.
Jetzt schwindet nämlich auch das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit, die erworbenen Kenntnisse, die langjährigen Erfahrungen. Minderwertigkeitsgefühle, Unsicherheit, Gleichgültigkeit und depressive Verstimmungen greifen um sich. Die Arbeit liefert ohnehin kein Erfolgsgefühl mehr. Das Interesse wird auf die Freizeit verlagert ["Aufblühen am Wochenende"]. Das Wochenende dient eigentlich der Erholung und Bereicherung, nicht der Kompensation von "5 Werktagen Frust".
Trotz „Arzt-hopping" erdrücken die schon lange belastenden körperlichen Beschwerden [die keinen organischen Grund haben]. Die häufigsten Störungen:
- Schlaf-, Appetit- und sexuelle Störungen
- Kopfschmerzen
- Beschwerden von Wirbelsäule und Gelenken
- Magen-Darm-Leiden
- Herz- und Kreislaufbeschwerden
- Infektions- (vor allem Erkältungs-) Krankheiten.
- Betroffene fehlen immer häufiger am Arbeitsplatz.
Was übrig bleibt, ist eine sonderbare Mischung aus Widerwillen, Resignation, Selbstmitleid, Bitterkeit, Reizbarkeit, Aggressivität, Negativismus, Ressentiments, Misstrauen, Deprimiertheit, Angst, bisweilen sogar Panikbereitschaft. Die Entwertung der anderen schlägt um in die Entwertung der eigenen Person.
Treffen Sie jetzt mutig Ihre Entscheidung gegen Burn-out!
Warten Sie nicht länger, beginnen Sie jetzt! Sie haben den ersten Schritt bereits geschafft, denn Sie sind auf meiner Homepage!
Nur wenn Sie aktiv bleiben, kann sich in Ihrer Zukunft auch etwas verändern!